Donnerstag, 29. Januar 2015

D.I.Y. Upcycling Kinderküche


Als vor ein paar Wochen noch Weihnachten bevorstand, traf es sich ziemlich gut, dass wir über einen kleinen Facebookaufruf an einen ausrangierten Nachttisch gelangten. Schon länger war nämlich unser Plan, den Knirps zum Fest mit einer selbstgebauten Kinderküche zu beglücken.


Also ging es los mit Abschleifen des Schränkchens und anschliessendem Weißen. Es sollte als Herd dienen und zeitgleich Grundgerüst für die Knirpsküche sein.  Ein Brett mit Griff versehen und mit Hilfe von Klavierband war die Ofentür schnell fertig. Fünf flache Holzdübel wurden zu Bedienknöpfen umfunktioniert.
Ein großes Brett wurde dem Nachttisch aufgesetzt. In diese ließen wir eine Schüssel als Waschbecken ein. Besonders erfreut mich ja Herr Z. seine Wasserhahnspezialanfertigung, die sich ganz gleich der großen Küche, drehen läßt.  Damit die ganze Konstruktion nicht kippelt, kam unter die Spüle ein kleines Regal, welches ausreichend Stauraum für die Töpfe und Teller bietet. Um das Chaos im Schrank nicht immer anschauen zu müssen, wurde ein Vorhang mit einer kleinen Gardinenstange angebracht. Passend dazu aus demselben Stoff, gab es noch zwei Topflappen. Ordnung und Vorsicht muss sein! HDF-Platten, rundgeschnitten, dienen als Kochfelder. Was sich leider nur bescheiden in unserem kleinen Wohnzimmer fotografieren ließ, ist die rechte Seite der Küche. An dieser hängt noch ein hölzernes, mit Tafellack überzogenes Memoboard...für die Einkaufsliste versteht sich!


Ein ganz gelungenes Upcyclingprojekt, welches Herrm Z. und mir großen Spass bereitete. Vor allem als der Baumarktmitarbeiter, den wir um das Zuschneiden der Platte baten, uns ungläubig fragte, ob wir das schwedische Möbelhaus denn nicht kennen würden. Geschäftsmann hoch zehn, wa.
Einige Töpfe und Messer hatten wir bereits, teilweise aus dem Gartensandkasten, aber auch divereses Knetbesteck findet hier eine Zweitverwendung. Schon länger vom Knirps gesammelt werden die lila Löffelchen vom Löffelei. Farblich passen die zwar nicht so recht ins Bild, aber somit bekommen sie auch eine zweite Chance und landen nicht gleich nach dem süßen Genuß im Müll. Einzig neu gekauft haben wir das Kaffeeservice aus lackiertem Metall. Das Set aus Kanne, Zuckerdose, Milchkännchen sowie Tassen und Teller steckte mir schon seit dem Sommer in der Nase und gibt es gleich bei uns um die Ecke.

vorher - nachher

Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, kam die Küche am Heiligabend super an und wird seit dem rege benutzt. Und natürlich, damit wir immer synchron kochen können, schmückt sie nun unser Wohnzimmer.
Wie sehen eure Kinderküchen aus? Habt ihr noch Tipps zur Verfeinerung?

Sonntag, 25. Januar 2015

SiebenSachenSonntag #81

Ursprünglich von Frau Liebe ins Leben gerufen, gibt es jeden Sonntag sieben Bidler von sieben Dingen, die ich mit meinen zwei Händen angestellt habe.

1. Gefrühstückt.

2. Motto des Tages.

3. Sonntagsschmaus.

4. Mittagspause mit Dr.Cox.

5. Geplanscht.

6. Lesestunde.

7. Wecker gestellt.

Mehr SiebenSachen findest Du hier.

Samstag, 24. Januar 2015

Abwarten und Kaffee trinken, oder was?!


Naja, nicht wirklich...der letzte Eintrag ist zwar mittlerweile schon über 7 Monate her. Eine kleine Erklärung sollte also langsam drin sein.
Also es war so: im Juli began die letzte, aber nicht gerade fluffigste, Prüfungsphase meines nun ja doch recht langen Studentenlebens. Eine kurze Auszeit war nötig, damit sie auch wirklich die letzte bleiben sollte. Im Anschluss hatte ich mich dann tatsächlich doch auch ein wenig überschätzt. Immerhin nahm ich mir vor, direkt auf diese Prüfungsphase einen 100-Tage-Examenslernplan in gerade mal 60 Tagen zu schaffen, nebenbei mit Schrebergärtchen, Kleinkind und dem ein oder anderen Blog-, Näh-, was-auch-immer-Projekt. Mein innerer Vernunftsengel gewann das Abwägen der Wichtigkeiten und ich verbrachte den Sommer, inklusive der warmen Septembertage in der kühlen Gemütlichkeit der Bibliothek, las unzählige Lernkarten und setzte Kreuze wie eine Blöde unter 6000 Altfragen. Bestens vorbereitet fühlte ich mich damit nicht. Mein Gefühl lag aber glücklicherweise auch hier falsch und so bestand ich im Oktober dieses verfluchte Examen, vor dem es mir seit Studienbeginn graute. Cool, Examen durch, Zeit fürs Bloggen. Wieder falsch. Es stellte sich heraus, dass fünf Wochen zum "Erholen" tatsächlich nötig waren. Während dieser "Ferien" gab es trotzdem schon ein paar Highlights. Immerhin feierten wir deftig den ersten Geburtstag von unserer kleinen Nähbutze und mit Herrm Z. verbrachten der Knirps und ich eine schnieke Woche an der Ostsee.
Seit Mitte November nun streife ich mit Kittel, fragendem Blick und Stethoskop bewaffnet durch die Leipziger Klinikslandschaft. Und ja, erstaunlicherweise macht es mir wieder Spass und ein Fünkchen Leidenschaft für den anfangs gewählten Berufsweg flammt wieder auf. Der ganze Spass läuft so nun erstmal noch bis Frühjahr 2016. Da sich so langsam auch eine Art "Alltag" eingestellt hat, soll sich nun doch auch wieder Zeit für die angenehmen Dinge finden. Wer mir bei Instagram oder Facebook folgt, hat schon mitbekommen, dass die Nähmaschine mich bereits wieder öfter sieht. So soll es auch hier auch werden. Sicher nicht in perfekter Regelmäßigkeit, aber immherhin! Die Themen werden ähnlich bleiben, es gibt DIY-Projekte, den SiebenSachenSonntag, Schrebergartengeschehnisse, sowie inspirierende Leute und Orte.
...ich bin gespannt und freue mich auf das Kommende!

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